

Ostwestfalen Lippe bekommt in Nieheim ein hochmodernes und einzigartiges Energiewerk. Am 1. Mai lädt die Eggersmann Gruppe nun alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein. Dabei wird es nicht nur Führungen durch das Werk geben, sondern es werden auch mobile Recyclingmaschinen von beeindruckender Größe live zu sehen sein.


„Wir möchten gerne allen unser neues Energiewerk präsentieren,“ erklärt Karlgünter Eggersmann als Geschäftsführer der Eggersmann Gruppe. „Es ist immerhin ein Projekt von uns als ansässigem Familienunternehmen für die Menschen der Region. Mit dem Tag der offenen Tür am 1. Maimöchten wir dabei ein besonderes Erlebnis für alle schaffen.“ Neben Führungen durch das neue Energiewerk wird Eggersmann daher auch viele Mobilmaschinen aus dem eigenen Sortiment präsentieren. „Unsere gewaltigen Zerkleinerer, Brecher, Siebmaschinen und Kompostumsetzer sind außerhalb der Branche leider kaum bekannt. Dabei sind sie mindestens genauso beeindruckend wie die allseits beliebten Bagger, Mähdrescher und Traktoren.“ Radlader und Bagger werden auch zu sehen sein, da sie die Recyclingmaschinen mit Material befüllen werden. Die weltweit verkauften Recyclingmaschinen stehen oft bei Entsorgungsunternehmen. Am Tag der offenen Tür können nun 10 dieser riesigen Maschinen live im Einsatz mit Material von einer Tribüne aus bewundert werden. So werden sie Steine brechen, Grünschnitt zerkleinern und absieben sowie vieles mehr. Fans von Spezialmaschinen sollten diese seltene Gelegenheit daher unbedingt nutzen. Speisen und Getränke können an Imbisswagen zu ermäßigten Preisen erworben werden. Für Kinder gibt es darüber hinaus eine Hüpfburg und eine Fußball-Dartwand. Die Veranstaltung geht von 10.00 bis 18.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.


Die Eggersmann Gruppe hat ihr KOMPOTEC Kompostwerk in Nieheim von einer Kompostanlage zu einem hochmodernen Energiewerk umgebaut. Bei der Vergärung von Bioabfällen gewonnenes Biogas wird fortan zu grünem Erdgas (Biomethan) für das öffentliche Netz aufbereitet. Die dafür nötige Energie liefern Sonne und Wind. Der Überschuss an produziertem Strom wird wiederum in das Stromnetz eingespeist. Außerdem wurden weitere Vorkehrungen zur CO2-Reduzierung getroffen. „Damit beginnt eine neue Ära der regenerativen Energieerzeugung hier in der Region,“ erklärt Geschäftsführer Thomas Hein. „Wir nutzen das volle Potenzial des natürlichen Kompostierungskreislaufes und erzeugen aus dem alltäglichen Bioabfall exportunabhängig im großen Stil nachhaltig Energie für tausende Haushalte.“ Der Gärrest wir anschließend als hochwertiger Kompost in der Landwirtschaft zur Bodenverbesserung eingesetzt. Für die Eggersmann Gruppe ist das eigens betriebene Werk ein Vorzeigeprojekt. Über die international aktiven Tochtergesellschaften BEKON sowie Eggersmann Anlagenbau wird das Konzept nun interessierten Kompostwerkbetreibern aus der ganzen Welt angeboten.